Bayerns größtes Planetarium öffnet wieder seine Pforten

Nicolaus-Copernicus-Planetarium in Nürnberg ab Juli wieder geöffnet.

Nürnberg. Ab Juli ist der Blick in die Sterne wieder möglich: Nach über drei Monaten öffnet das Nicolaus-Copernicus-Planetarium, in Nürnberg, wieder seine Pforten. Zur Einhaltung der aktuellen Sicherheits- und Hygienevorschriften gelten für den Besuch Sonderregelungen.

Damit Bayerns größtes Planetarium seinen Veranstaltungsbetrieb wieder aufnehmen kann, wurde in den letzten Wochen ein umfangreiches Hygieneschutzkonzept für den Besuch des Sternentheaters entwickelt.

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München – Fit im Park startet wieder − mit noch größerem Programm

Nach den Lockerungen der Coronamaßnahmen kann die Fit im Park-Saison am Freitag, 26. Juni, endlich starten.

Fit im Park findet für alle sportbegeisterten Münchnerinnen und Münchner im Luitpoldpark, Riemer Park, Ostpark sowie Westpark statt. Täglich werden ab 18 Uhr verschiedene Trainingseinheiten wie Fitness Power, Yoga, Pilates oder auch das beliebte Wiesn-Wadl-Workout angeboten. Mit dem Aubinger Ostpark sowie dem Hermann-von-Siemens-Sportpark kann das Angebot in diesem Jahr sogar erweitert werden.

Podcast

Qui Gong

Für Frühaufsteher wird beispielsweise im Westpark, im Luitpoldpark sowie im Herzen Münchens direkt auf dem Marienplatz auch in diesem Jahr wieder Qi Gong angeboten.

Meditation

Neu im Angebot ist Meditation. Ob vormittags ab 8 Uhr im Rosengarten oder abends ab 18.45 Uhr im Ostpark, jede oder jeder kann in die Welt der Stille eintauchen. Für alle, die auf mehr Action stehen, wird der Trendsport Slackline in dieser Saison erstmalig im Ostpark angeboten.

Dauer ca. 45 Minuten

Unter der Anleitung von qualifizierten Übungsleitern wird in der Regel jeweils 45 Minuten lang gesportelt. Wer Lust hat mitzumachen, ist jederzeit herzlich eingeladen. Das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Regen entfallen die Sportstunden.

Kein Mundschutz notwendig

Aufgrund der Corona-Pandemie müssen allerdings die aktuellen Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Für Fit im Park bedeutet das Folgendes: Einhalten des Mindestabstandes von 2 Metern vor, während und nach dem Training. Eine Mund- und Nasen-Bedeckung ist nicht notwendig, da der Mindestabstand im Park eingehalten werden kann und das Angebot im Freien stattfindet.


Alle Einzelheiten sind im Flyer „Fit im Park 2020“ zusammengefasst. Dieser wird in Kürze gedruckt. Derzeit steht er ausschließlich online unter www.sport-muenchen.de zur Verfügung. Gerne erteilt auch das Servicetelefon Sport in München unter 233-96777 weitere Informationen.

Video Meldung

Radverkehr frei auf Münchens erster Pop-up Bike-Lane

Oberbürgermeister Dieter Reiter hat in der Elisenstraße die erste von insgesamt sechs Pop-up-Bike-Lanes in München eröffnet.

Entlang des Alten Botanischen Gartens, zwischen Lenbachplatz und Dachauer Straße, wurde heute in beiden Fahrrichtungen eine Autospur in einen deutlich gelb markierten Radfahrstreifen umgewandelt.

„Mit diesen Pop-Up Bike-Lanes reagiert die Stadt auf die veränderten Rahmenbedingungen in der Pandemie-Zeit. Ich freue mich für alle Radlerinnen und Radler, dass die temporären Fahrradwege alle in dieser Woche umgesetzt werden können. In den nächsten Monaten werden wir die veränderte Situation in den fünf Straßen genau beobachten und auch die Rückmeldungen aus den Bezirksausschüssen und der Bürgerschaft einbeziehen.“

Oberbürgermeister Reiter


Mit den befristeten Pop-up-Bike-Lanes soll für die Radelnden schnellstmöglich mehr Platz geschaffen werden.

Grund ist die starke Zunahme des Radverkehrs in München während der Corona-Pandemie.

Im Laufe der Woche setzt das Baureferat fünf weitere Maßnahmen in der Theresienstraße, der Gabelsbergerstraße, der Zweibrückenstraße sowie auf zwei Abschnitten der Rosenheimer Straße um.

Auf allen Straßenabschnitten sind die gelb markierten Bike-Lanes bis Ende Oktober 2020 befristet. Danach erfolgt eine Evaluation für den Stadtrat, der dann über das weitere Vorgehen entscheiden wird.

(Bildnachweis: Michael Nagy/Presseamt München)

Kommentar

“Die Frage ist doch: Bringt es was, vom gleichen Kuchen immer kleinere Stücke abzuteilen? Oder sollte man nicht lieber ein Konzept zur Verkehrsregulierung erarbeiten. Will heißen: Weniger Autos in der Stadt München. Wir müssen leider draußen bleiben. Es sind zu viele Autos in der Stadt München unterwegs, finde ich.

Ich finde aber auch, dass sich das Rathaus sehr gut für die Radler in München stark macht! Klasse!”

Helmut Seisenberger, hey-bayern-was-geht.de

Podcast Bericht

Video Meldung zu den Pop up Bike Lanes in München

Gorilla Lena aus dem Tiergarten Nürnberg im Alter von 44 Jahren gestorben

Podcast:

Am Dienstag, 9. Juni 2020, musste im Tiergarten der Stadt Nürnberg das Gorilla-Weibchen Lena eingeschläfert werden, um ihr weiteres Leiden zu ersparen. Seit zwei Wochen zeigte Lena ein stark eingeschränktes Bewegungsvermögen. Hinzu kam, dass sie über Tage hinweg so gut wie nichts mehr getrunken und nur noch wenig gegessen hatte. Ihr Gewicht lag im Tiergarten immer zwischen 117 und 92 Kilogramm. Jetzt wog sie nur noch 80 Kilogramm. Tagelang lag sie fast unbeweglich im Schlafbereich und reagierte nur noch auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu denen sie ein enges Verhältnis hatte. Alle Behandlungsversuche, auch unter Hinzuziehung von Humanmedizinern, brachten keine Besserung. 

 
Das Gorilla-Weibchen Lena stammt aus Kamerun, wo sie 1976 geboren wurde. Am 10. September 1977 kam sie in den Zoo von Saarbrücken. Da sich dort kein Nachwuchs einstellte, wurde sie zu Zuchtzwecken von 1988 bis 1992 an den Zoo Heidelberg abgegeben, wobei sich die Hoffnungen auf Nachwuchs auch dort nicht erfüllten. Am 9. April 1997 kam Lena schließlich auf Empfehlung des Erhaltungszuchtprogramms von Saarbrücken in den Tiergarten Nürnberg. Doch auch hier sorgte Lena nicht für Nachwuchs. Zunächst zeigte sie kein sexuelles Interesse an dem Gorillamännchen Fritz. Dann war dieser nicht mehr zeugungsfähig. Mit 44 Jahren gehörte Lena zu den acht ältesten noch lebenden Gorillas in Zoos weltweit.  
 
Um die Ursachen von Lenas schweren Erkrankung zu ermitteln, wird ihr Körper obduziert. Auch der Grundlagenforschung wird Lena nach ihrem Ableben noch dienen können. So erforscht das internationale Forschungsprojekt „Evolution of Brain Connectivity Project“ mit Hilfe der sterblichen Überreste von Menschenaffen beispielsweise die Entwicklung von Sprache und Werkzeuggebrauch, um auch die Entwicklung des Menschen verstehen zu können.

Lena wurde 44 Jahre alt.

Gorillas werden im Durchschnitt 40 Jahre alt.

Tiergarten Nürnberg Homepage

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Jetzt Reifen wechseln – Infektionsschutzverordnung kein Hinderungsgrund

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat darauf hingewiesen, dass der Reifenwechsel von Winter- auf Sommerreifen aus sicherheitsrelevanten Gründen ausdrücklich erlaubt ist.

“Der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen oder wenn man abgefahrene Reifen hat, zählt als triftiger Grund, um im Rahmen der aktuellen Ausgangsbeschränkungen die Wohnung zu verlassen und eine KFZ-Werkstatt aufzusuchen”, stellte Herrmann klar.

Der TÜV empfehle einen Reifenwechsel spätestens im April, weil Reifenverschleiß und Spritverbrauch mit Winterreifen im Sommer unverhältnismäßig hoch sein können.

“Ich weise deshalb nochmals gesondert darauf hin, dass nicht nur Kfz-Werkstätten geöffnet haben dürfen, sondern auch der Reifenwechsel ein triftiger Grund ist, dort hinzufahren.

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Abstand halten! Auch auf Friedhöfen!

Eine Mitteilung der Landeshauptstadt München Referat für Gesundheit und Umwelt zum Verhalten auf Münchner Friedhören während der Ausgangsbeschränkungen in der Coronakrise

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Abstand halten! Auch auf den Münchner Friedhöfen


(03.04.2020) Aufgrund des schönen Wetters kommt es derzeit zu erhöhtem Besucheraufkommen
auf den Münchner Friedhöfen. So ist es auch für das kommende Wochenende zu erwarten.

Doch auch beim Friedhofsbesuch gilt: die derzeitigen Ausgangsbeschränkungen und Abstandsregelnsind einzuhalten.

Die Münchner Referentin für Gesundheit und Umwelt, Stephanie Jacobs appelliert: „Ich rufe alle Münchnerinnen und Münchner dazu auf, sich auf den Friedhöfen so zu verhalten, wie es die derzeitigen Ausgangsbeschränkungen der Bayerischen Staatsregierung fordern. Also: Abstand halten, keine Gruppenbildung. Dies ist für unser aller Sicherheit und gerade auch zum Schutz von älteren Friedhofsbesucher*innen geboten! Gegen einen kurzen Besuch auf dem Friedhof, allein oder zu mit Angehörigen des eigenen Haushalts ist grundsätzlich nichts einzuwenden.“

Insbesondere auf dem Alten Nördlichen Friedhof und dem Waldfriedhof kommt es derzeit zuverstärkter Freizeitnutzung.

Der Besuch der Friedhöfe in größeren Gruppen oder Gruppenbildung
zu einem gemeinsamen Gespräch ist nicht erlaubt. Auch beim Friedhofsbesuch sind mindestens 1,5 m Abstand voneinander zu halten.

Und grundsätzlich gilt auch die Friedhofssatzung:
Fahrradfahren ist auf Friedhöfen nicht erlaubt.

Podcast Umfrage zur Coronakrise in München auf dem Odeonsplatz und dem Marienplatz

Umfrage zur Coronavirus Krise in München

In diesem Podcast spreche ich mit unterschiedlichen Bürgern, Passanten und Fußgängern über die Coronakrise.

Sehr interessant, was jeder so zu sagen hat!

Hört doch einfach mal rein!

podcast about the coronavirus crisis