Bericht aus dem Amtsgericht: Modegeschäft Angestellte aus München wegen Diebstahl bei Arbeitgeber schuldig gesprochen.

Am 08.06.2020 verurteilte die zuständige Strafrichterin am Amtsgericht München eine 30jährige Münchner Angestellte wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 65 Euro.

Zu elf nicht mehr genau feststellbaren Zeitpunkten zwischen dem 02.01.2019, 10.00 Uhr und dem 23.10.2019, 14.30 Uhr entwendete die Angeklagte aus den Geschäftsräumen ihres Arbeitgebers, einem an der Münchner Fußgängerzone gelegenen Modegeschäft, insgesamt elf Kleidungsstücke im Gesamtwert von 1.519,85 Euro.
Es handelte sich um zwei Blusen zu je 120,00 Euro, zwei Kleider zu je 225,00 Euro, drei T-Shirts zu zweimal 50,00 Euro und einmal 69,95 Euro und drei Pullover zu 189,95 Euro, 200 Euro und 269,95 Euro.

Die Angeklagte hatte zwischenzeitlich den Schaden vollständig bezahlt. Ihr Arbeitgeber hatte erklärt, an einer Strafverfolgung der ehemaligen Mitarbeiterin nicht mehr interessiert zu sein.

In der Verhandlung vom 08.06.2020 erklärte die bislang nicht vorbestrafte Angeklagte nach dem von ihrer Verteidigerin abgegebenen Geständnis:

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Stärkung der Artenvielfalt an Bayerns Straßen

  • Ministerrat beschließt Aufwertung von Straßenböschungen
  • Verkehrs- und Umweltministerium stellen neues Konzept zur Pflege der Grünflächen vor
  • Straßenbetriebsdienst betreut Grünflächen an rund 20.000 Kilometern Bundes- und Staatsstraßen

Es blüht und summt schon jetzt an vielen Grünflächen entlang der Bundes- und Staatsstraßen in Bayern. In Zukunft sollen die Straßenböschungen durch mehr Pflege noch stärker zum Erhalt und zur Erhöhung der Biodiversität beitragen. Der Ministerrat hat das neue Konzept von Verkehrs- und Umweltministerium dazu beschlossen.

Um dem Rückgang von Insekten und dem Zerschneiden zusammenhängender Landschaftsräume zu begegnen, werden schon jetzt die Grünflächen entlang der Bundes- und Staatsstraßen im Freistaat gepflegt.

„Es gibt aber aktuell noch viele Böschungen, auf denen nur Gras wächst. Diese Flächen wollen wir aufwerten. Wir wollen, dass dort mehr blüht und mehr Tiere leben können.“

Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer

Ein neues Konzept des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr und des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz zur ökologischen Aufwertung von Straßenbegleitflächen zielt nun darauf, das Lebensraum- und Nahrungsangebot und den Blüten- und Strukturreichtum weiter zu erhöhen.Gleichzeitig sollen Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen beim Mähen weiter verringert und der Biotopverbund gefördert werden.

„Wir wollen den Rückgang der Artenvielfalt stoppen. Unser Ziel ist es, blühende Bänder durch Bayern zu ziehen. Das Projekt ist ein großartiger Beitrag, um Artenvielfalt in die Fläche zu bringen.“

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber
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Maskenpflicht im Bayerischen Landtag gilt nun auch für Abgeordnete

Neue Anordnung der Landtagspräsidentin

  • Ab dem 2. Juli gilt die Maskenpflicht im Bayerischen Landtag für alle – also auch für Abgeordnete.
  • Wer sich dem widersetzt, dem droht ein Zwangsgeld.
  • Auch durch die Maskenpflicht soll nach der Sommerpause wieder allen Abgeordneten die Teilnahme an Sitzungen ermöglicht werden.

MÜNCHEN.        Landtagspräsidentin Ilse Aigner ordnet auch für die Mitglieder des Landtags ab 2. Juli 2020 die Maskenpflicht an. Sollten Abgeordnete keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, droht ein Zwangsgeld. Damit wird jetzt auf neue Erkenntnisse reagiert. Zudem erfolgt der Schritt, weil die nötigen Abstände nicht überall eingehalten wurden Nicht zuletzt soll damit die Rückkehr zu einem Vollbetrieb des Parlaments ab September ermöglicht werden.

Eröffnung des Kompetenzzentrums für E-Antriebe in Dingolfing

Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat am 2. Juli 2020 das BMW Kompetenzzentrum für E-Antriebe in Dingolfing eröffnet.

Produziert werden hier die Antriebskomponenten für voll- und teilelektrische Fahrzeugmodelle. Dr. Söder: „Die Mobilität der Zukunft ist nachhaltig.

Bayern soll Role Model sein für die Verbindung von Ökologie und Wohlstand. Innovative Autos halten die Luft sauber und schützen das Klima.“

Diesel läuft in Trinkwasserschutzgebiet im Stadtwald Augsburg

Stadtwerke Augsburg: Es besteht keine Gefahr für das Trinkwasser

Bei Forstarbeiten im Augsburger Stadtwald wurde am Dienstag, 30. Juni, die Kraftstoffleitung eines Fahrzeugs des städtischen Forstbetriebes beschädigt.

Der auslaufende Diesel verunreinigte den Waldboden über eine Strecke von circa 250 Metern.

Die Verunreinigung wurde umgehend mit Ölbindemittel behandelt.

Im Laufe des 1. Juli wurde das verunreinigte Erdreich abgegraben und entsorgt.

Infolge der Sofortmaßnahmen besteht nach Angaben der Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH keine Gefahr, dass das Trinkwasser verunreinigt wurde.

Augsburger Politikerin sorgt für Lacher im Deutschen Bundestag

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth läutet schon mal die Sommerpause ein – nur etwas zu früh 😉

Wer bis Abends um 20 Uhr im Bundestag sitzt, dem steht es zu, schon mal geistig die Sommerpause vorzubereiten.

Die Sommerpause im Bundestag beginnt am Freitag dem 3. Juli.

Weiter geht es dann wieder Anfang September.

Claudia Roth kommt ursprünglich aus Ulm, Ihr Wahlkreis ist in Augsburg.

FREIE WÄHLER-Landtagsabgeordnete spenden Diätenerhöhung in Stimmkreisen

Streibl: Signal der Solidarität an alle, die unverschuldet unter Corona-Folgen leiden

München. Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion hat bei ihrer Sitzung am Mittwoch beschlossen, die zum 1. Juli erfolgende Anhebung der Abgeordnetendiäten zu spenden. „Wir wollen damit ein Signal der Solidarität an alle Menschen senden, denen es wegen der Folgen der Corona-Pandemie derzeit wirtschaftlich nicht gutgeht – etwa weil sie in Kurzarbeit gehen mussten oder unverschuldet arbeitslos wurden“, so der Fraktionsvorsitzende Florian Streibl.

Katharina Schulze, die Grünen, schreibt über die Probleme in der Fleischindustrie und das Leiden der Schlachttiere .

Katharina Schulze, die Grünen Bayern, schreibt in einem aktuellen Artikel auf ihrem Blog über die problematischen Zustände in der Fleischindustrie.

Das sagt die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag über Schmerz und Leiden der Schlachttiere

Schmerz und Leiden für Schlachttiere Alltag

Die Zahl der schweinehaltenden Betriebe in Bayern nimmt kontinuierlich ab, dafür steigt die Menge der Schweine, die gehalten werden. Das führt zu immer größeren Schlachthöfen mit industriellen Tötungsprozessen und längeren Transportzeiten für die Schlachttiere. Preisdumping bei Fleischerzeugnissen bedeutet schon zu Lebzeiten der Tiere extrem defizitäre Haltungsbedingungen, um Kosten zu sparen.

Der Großteil des deutschen Fleisches stammt aus Haltungsformen, die bei den Tieren ein „hohes Risiko für das Auftreten von Schmerzen, Leiden und Schäden“ verursachen können 

Katharina Schulze DIE GRÜNEN Bayern

Menschen, Tiere und Umwelt nicht ausbeuten

Die weltweite Tierhaltung zur Herstellung von Fleisch, Milch und Eiern sowie die Abholzung von Regenwald für Futtermittelanbau verursacht mehr Treibhausgase als der gesamte Verkehr weltweit. 

Katharina Schulze – Bündnis 90 Die Grünen Bayern

Mit diesem Thema steigt Katharina Schulze in die politischen Fussstapfen von Renate Künast, die schon 2013 (vor 7 Jahren) einen VEGGIE DAY in Deutschten Kantinen forderte


Renate Künast stieß mit der Veggie Day Idee damals bei den Deutschen Fleischliebhabern auf taube Ohren. Renate war ihrer Zeit zu weit vorausgeeilt.

Heute hat sich die Einstellung der Deutschen zum Fleischkonsum schon etwas geändert. Wir sind immer noch kein Volk der Vegetarier geworden. Und das ist auch gar nicht notwendig. Aber es hat sich bei vielen ein Bewußtsein für gesunde Ernährung etabliert.

Wir Bürger haben die Möglichkeit mit zu entscheiden, was und wie produziert wird. Indem wir nur noch die gute Fleischqualität kaufen und akzeptieren und das billige Fleisch dann einfach nicht mehr hergestellt wird, weil es keiner mehr kauft.

Hier geht es zu dem Artikel auf Katharina Schulzes Blog: Beschäftigte in der Fleischindustrie schützen, Tierwohl und Klimaschutz fördern

Mein Kommentar:

Es muss nicht immer Fleisch sein!

Das Tierwohl ist dabei ein zentraler Punkt bei diesem Thema.

Menschen können ihr Leben ändern, wenn sie das möchten. Das heißt, Jobs in der Fleischindustrie annehmen oder ablehnen, wenn sie das wollen.

Der Mensch kann über sein eigenes Leben bestimmen, wenn ER/Sie das möchte.

Tiere können das nicht. Tiere sind dem menschlichen Handeln ausgeliefert.

Deshalb steht ein fairer Umgang mit den Nutztieren an oberster Stelle in der aktuellen Fleischindustrie Debatte.

Schon allein deswegen, weil die Tiere es sind, die getötet werden, damit wir Menschen zu Essen haben.

Helmut von hey-bayern-was-geht.de

Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt sich zum zweiten Mal in diesem Jahr den Fragen der Abgeordneten in der einstündigen Befragung der Bundesregierung.

Befragung der Bundesregierung mit Angela Merkel am 01.07.20

Angela Merkel zeigt, man kann mit jedem ordentlich und anständig sprechen und dabei den eigenen Standpunkt verteidigen.

Auch wenn es sich um einen politischen Gegner handelt, und dieser kritische Fragen stellt, dann ist das kein Grund die Fassung zu verlieren, das zeigt die Bundeskanzlerin.

Mit freundlichen, einfachen, klaren Worten erklärt und verteidigt Angela Merkel ihre Politik.

Auch wenn eine kritische Frage von der AFD kommt. (ab Minute 23:30)

Frau Merkel ist ein Vorbild an Vernunft .

Auch mit Leuten die anders denken kann man ruhig und klar argumentieren, ohne die andere Seite zu verteufeln oder anzugreifen.

Wer gewählt ist und im Parlament sitzt, darf reden und Fragen stellen.

Und die Bundeskanzlerin hat geantwortet.

Titelfoto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

„Wege zur Freiheit“ erfolgreich erkundet – Gewinner des Schülerwettbewerbs machen die Geschichte der DDR und des Mauerfalls lebendig

Schülerinnen und Schüler aus sieben bayerischen Schulen gewinnen Preise für ihre Beiträge im Schülerwettbewerb der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit „Wege zur Freiheit“

MÜNCHEN. „Ich freue mich, die Arbeiten von unseren Schülerinnen und Schülern auszuzeichnen, die mit ihren Beiträgen zum Schülerwettbewerb ein wichtiges Kapitel in der deutschen Geschichte aufgeschlagen und nachgezeichnet haben: Das Alltagsleben in der Diktatur der ehemaligen DDR und die Suche ihrer Bürger nach Wegen, die in Freiheit, Demokratie und Rechtstaat führen. Es ist noch gar nicht so lange her, dass Deutsche in diesem Land nicht frei waren in ihrer Lebensführung sowie in ihren politischen und beruflichen Entscheidungen. Deswegen darf bei der jüngeren Generation auch dieser Teil der deutschen Geschichte nicht in Vergessenheit geraten“, betonte Kultusminister Piazolo in einer Video-Grußbotschaft.

Die persönliche Übergabe der Preise durch den Kultusminister an die jungen Geschichtsfans musste in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie entfallen. Stattdessen bekommen die Schülerinnen und Schüler ihre Urkunden und Preise per Post.

Über den Wettbewerb „Wege zur Freiheit“

Anlässlich des Jubiläums des Mauerfalls und der deutschen Einheit waren Schülerinnen und Schüler im vergangenen Jahr dazu aufgerufen worden, in ihren Projekten auf historische Spurensuche zu gehen und individuelle Wege zur Freiheit zu erforschen. Dazu haben sie Videos gedreht, Hörfunkbeiträge erstellt, Geschichten geschrieben, Bilder gezeichnet, Zeitzeugen befragt und die Ergebnisse in Interviews dokumentiert.

Kultusminister Piazolo zeigt sich von den eingereichten Wettbewerbsbeiträgen begeistert: „Alle Gewinner haben ihre Arbeiten mit einem feinen Blick für historische Details gestaltet, die sie anhand von konkreten Einzelschicksalen und Biographien veranschaulichen. Durch diese individuellen Geschichten wird die Geschichte der DDR, die Unterdrückung ihrer Bürger und des Mauerfalls lebendig.“

Dies wird dem Ziel der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit gerecht, mit dem Wettbewerb einen Beitrag zur historischen und politischen Bildung an den Schulen zu leisten.

Folgende Schulen werden für ihre Wettbewerbsbeiträge ausgezeichnet:

  • FOSBOS AschaffenburgHauptpreis für Interviews mit Angehörigen zur Flucht aus der DDR
  • Max-Mannheimer-Gymnasium Grafing Hauptpreis für das Video „Mauerdrama“
  • Staatliche Realschule Hirschaid Siegerpreis für ein Video als Beitrag der digitalen Schülerzeitung YOU RSH mit Informationen zur innerdeutschen Grenze
  • Mittelschule Neunburg vorm Wald Hauptpreis für eine Bildergeschichte „Vater und Sohn“ nach Erich Ohser mit dem Titel „Freude über den Mauerfall“
  • Fremdsprachenschule Nürnberg Hauptpreis für eine Kurzgeschichte zur Flucht einer Familie in zwei Etappen
  • Berufsschule I Passau Sonderpreis für ein Video zur Spurensuche im Dreiländereck und ein Zeitzeugeninterview mit 1945 Vertriebenen
  • Mittelschule Waldsassen Hauptpreis für einen Radiobeitrag mit einem Zeitzeugenbericht einer Lehrerin über ihre Flucht aus der DDR via Prag