Bayerns größtes Planetarium öffnet wieder seine Pforten

Nicolaus-Copernicus-Planetarium in Nürnberg ab Juli wieder geöffnet.

Nürnberg. Ab Juli ist der Blick in die Sterne wieder möglich: Nach über drei Monaten öffnet das Nicolaus-Copernicus-Planetarium, in Nürnberg, wieder seine Pforten. Zur Einhaltung der aktuellen Sicherheits- und Hygienevorschriften gelten für den Besuch Sonderregelungen.

Damit Bayerns größtes Planetarium seinen Veranstaltungsbetrieb wieder aufnehmen kann, wurde in den letzten Wochen ein umfangreiches Hygieneschutzkonzept für den Besuch des Sternentheaters entwickelt.

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Gorilla Lena aus dem Tiergarten Nürnberg im Alter von 44 Jahren gestorben

Podcast:

Am Dienstag, 9. Juni 2020, musste im Tiergarten der Stadt Nürnberg das Gorilla-Weibchen Lena eingeschläfert werden, um ihr weiteres Leiden zu ersparen. Seit zwei Wochen zeigte Lena ein stark eingeschränktes Bewegungsvermögen. Hinzu kam, dass sie über Tage hinweg so gut wie nichts mehr getrunken und nur noch wenig gegessen hatte. Ihr Gewicht lag im Tiergarten immer zwischen 117 und 92 Kilogramm. Jetzt wog sie nur noch 80 Kilogramm. Tagelang lag sie fast unbeweglich im Schlafbereich und reagierte nur noch auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu denen sie ein enges Verhältnis hatte. Alle Behandlungsversuche, auch unter Hinzuziehung von Humanmedizinern, brachten keine Besserung. 

 
Das Gorilla-Weibchen Lena stammt aus Kamerun, wo sie 1976 geboren wurde. Am 10. September 1977 kam sie in den Zoo von Saarbrücken. Da sich dort kein Nachwuchs einstellte, wurde sie zu Zuchtzwecken von 1988 bis 1992 an den Zoo Heidelberg abgegeben, wobei sich die Hoffnungen auf Nachwuchs auch dort nicht erfüllten. Am 9. April 1997 kam Lena schließlich auf Empfehlung des Erhaltungszuchtprogramms von Saarbrücken in den Tiergarten Nürnberg. Doch auch hier sorgte Lena nicht für Nachwuchs. Zunächst zeigte sie kein sexuelles Interesse an dem Gorillamännchen Fritz. Dann war dieser nicht mehr zeugungsfähig. Mit 44 Jahren gehörte Lena zu den acht ältesten noch lebenden Gorillas in Zoos weltweit.  
 
Um die Ursachen von Lenas schweren Erkrankung zu ermitteln, wird ihr Körper obduziert. Auch der Grundlagenforschung wird Lena nach ihrem Ableben noch dienen können. So erforscht das internationale Forschungsprojekt „Evolution of Brain Connectivity Project“ mit Hilfe der sterblichen Überreste von Menschenaffen beispielsweise die Entwicklung von Sprache und Werkzeuggebrauch, um auch die Entwicklung des Menschen verstehen zu können.

Lena wurde 44 Jahre alt.

Gorillas werden im Durchschnitt 40 Jahre alt.

Tiergarten Nürnberg Homepage

Stadtrat Nürnberg beschließt 365-Euro-Jahresticket für den ÖPNV

Fair – modern und umweltfreundlich: 365 Euro Jahresticket für den ÖPNV im Stadtgebiet Nürnberg beschlossene Sache!

Die Stadt Nürnberg will und wird den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) weiter stärken und ausbauen. Der Stadtrat der Stadt Nürnberg hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 17. Juni 2020, einstimmig beschlossen, dass spätestens am 1. Januar 2023 ein 365-Euro-Jahresticket im Stadtgebiet Nürnberg eingeführt wird.

Bereits ab 1. Januar 2021 wird für Inhaberinnen und Inhaber des „Nürnberg-Passes“ ein Monatsticket ohne Ausschlusszeit für 15 Euro pro Monat in der Tarifstufe A angeboten werden.

Die Stadt Nürnberg sieht in der Einführung eines 365-Euro-Tickets im Nürnberger Stadtgebiet einen sinnvollen Nutzen. Entscheidend ist aber auch, mit diesem Preisanreiz einen Mehrwert für die zahlreichen Pendlerbeziehungen zu schaffen und damit einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende zu leisten.

Die Stadt Nürnberg sieht deshalb das Erfordernis, ein solches Ticket über das Stadtgebiet Nürnberg hinaus in einem größeren regionalen Umgriff, mindestens aber im Geltungsbereich der Tarifstufe A – diese umfasst Nürnberg, Fürth sowie Teile des Landkreises Fürth (Oberasbach, Stein, Zirndorf) – einzuführen.

Zum Vergleich: Eine Monatskarte in Münchner Stadtgebiet kostet ca. 55 Euro im Monat. Das sind 660 Euro im Jahr.